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By Franziska S. Roth

Franziska S. Roth untersucht, inwiefern politische Talkshows Quellen für die Einstellungsbildung von ZuschauerInnen sein können. Ihr Buch zeigt, dass politische Talkshows von RezipientInnen als Quelle für Spaß wahrgenommen werden, aber auch Anstöße zum Nachdenken und für Anschlusskommunikation bieten – und tatsächlich zur Einstellungsbildung beitragen. Dafür analysiert Franziska S. Roth, wie die Unterhaltungserfahrung während der Rezeption einer politischen Talkshow die Einstellungsbildung zum Thema der Sendung beeinflusst. Aus den Ergebnissen lassen sich konkrete Handlungsempfehlungen für die Produktion der Sendungen ableiten, zum Beispiel hinsichtlich der Themenauswahl.

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Kleist-Jahrbuch 2016

Das aktuelle Jahrbuch dokumentiert die Verleihung des Kleist-Preises 2015 mit den Reden der Preisträgerin Monika Rinck, der Vertrauensperson der Jury Heinrich Detering und des Präsidenten der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft Günter Blamberger. Darüber hinaus enthält das Jahrbuch Beiträge zu Kleists Werken und Rezensionen wissenschaftlicher Neuerscheinungen zu Kleist.

Erfolg mit konsistenten Partnern: Identifikation und Selektion von Kooperationspartnern für Unternehmen

Die von Christian Junker neu entwickelte Methode „Consistency Map“ hilft Unternehmen dabei, strukturiert die associate zu finden oder zu selektieren, mit denen sie erfolgreich sein werden. Sie greift dabei auf empirische Erkenntnisse zurück und rückt damit häufig überraschend andere Partnertypen ins Blickfeld als die, nach denen Unternehmen zunächst gesucht haben.

Regulierung von Investitionsprojekten in Russland: Normativ-rechtliche Anforderungen im Anlagenbau

Julia Krause präsentiert eine präzise Darstellung der Vorgehensweisen beim administration von großen Anlagenbauprojekten in Russland. Sie analysiert den Prozess angefangen von der Lizensierung der Projektierungstätigkeit bis zur Inbetriebnahme der überwachungsbedürftigen Anlagen. Dabei berücksichtigt sie aktuelle Reformen und Änderungen auf dem Gebiet der Technischen Regulierung, Standardisierung und Überwachung.

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Ergänzend zu diesen Ergebnissen der Kommunikationswissenschaft lassen sich auch die aus der Psychologie stammenden Ergebnisse von Waterman et al. (2008) heranziehen, denen zufolge eudaimonische Erfahrungen (operationalisiert als Resultat der Befriedigung von Bedürfnissen) nur gemeinsam mit hedonischen Erfahrungen auftreten. Lediglich hedonische Erfahrungen können unabhängig vorkommen. Vor diesem Hintergrund lautet die zweite Hypothese: H2: Bei Rezipient(inn)en politischer Talkshows besteht ein positiver Zusammenhang zwischen eudaimonischen und hedonischen Unterhaltungserfahrungen.

Mediennutzung (darunter auch Talkshowrezeption) erfüllt im Idealfall alle nötigen Anforderungen, um sie als intrinsische Tätigkeit zu klassifizieren. Wenn eine Person aus Interesse ein Medium nutzt und dies bei ihr Bedürfnisse befriedigt, so kann von intrinsischer Motivation ausgegangen werden. Dabei wird intrinsische Motivation durch die stärkste Ausprägung der Selbstdeterminiertheit definiert. Als Gegensatz zur intrinsischen Motivation werden in der SDT fünf weitere, extrinsische Arten von Motivation expliziert: Amotivation, externe Regulation, introjizierte Regulation, Identifikation und integrierte Regulation (für eine nähere Beschreibung siehe Deci & Ryan, 2000).

Oliver (2008) wendete das Konzept eudaimonischer Unterhaltungserfahrungen erstmals in ihrer Studie zu mitfühlenden Erlebnissen bei der Medienselektion an. Dabei untersuchte sie vor allem die Gründe, warum Personen traurige Filme und Dramen rezipieren und weniger die Unterhaltungserfahrung während der Filmrezeption. Von Oliver (2008) als Affekte bezeichnete Erfahrungen wie menschliche Verbundenheit und Verletzlichkeit beeinflussten die Auswahl trauriger Filme und Dramen. Sie definiert dabei diese Erfahrungen weder als Emotionen noch als Stimmungen; somit bleibt offen, um welche Form von Affekt es sich handelt.

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