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By Tim Raupach

Das Thema dieser Untersuchung ist das Verhältnis von Kultur und Industrie auf dem Weg ins 21. Jahrhundert. Im Zentrum steht die Frage nach dem Verhältnis der kritischen Theorie moderner Massenmedien und deren systemtheoretischer Rekonstruktion.

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Sie bestehen im Wesentlichen in dem paradoxalen Versuch, auf „Sendboten der Möglichkeit“ eines richtigen Lebens durch die bestimmte Negation des falschen zu verweisen (Adorno 1966a, 273).  h. Ästhetik und Moralphilosophie in dieser Hinsicht nur (negativ dialektisch) als immanente Kritik geistiger Gebilde durch ihren eigenen Begriff auftreten, ist gleichzeitig die Essenz und der methodische Kern seiner essayistischen Philosophie (vgl. ). Adornos Kommunikationsideal ist folglich kein Diskursideal des Einbeziehens des Anderen in beratschlagende Runden, die permanente Podiumsdiskussion, sondern ein Prozess des Eingehens auf das Andere.

Soziale Fortschritte, die individuelle Handlungsmöglichkeiten vergrößern, werden im Rahmen der Herrschaftssicherung, nicht der Herausbildung einer „eigensinnigen“ kommunikativen Praxis gesehen (vgl. ).  h. den sich vermittels institutioneller Steuerungsmodelle gesamtgesellschaftlich umsetzenden ökonomischen Funktionsprinzipien, möglich sein sollen. Honneth notiert hierzu: „Erst durch die Filter dieser gemeinsamen Handlungsnormen hindurch, die in gruppenspezifischen Auffassungen von ‚Recht‘ und ‚Sitte‘ auf Dauer gestellt und in den habitualisierten Ausdrucksformen der ‚Mode‘ und des ‚Lebensstils‘ symbolisch dargestellt werden, fließen die von oben vorgegebenen Handlungszwänge und die von innen drängenden Handlungstriebe wirksam in den Lebenszusammenhang vergesellschafteter Subjekte ein.

Plechanow (1856-1918) und Karl Kautsky (1854-1938) zu einer Theorie fixiert und in dogmatischer Form popularisiert worden (vgl. ). Von Seiten der Intellektuellen der II. Internationalen ist der ideologiekritische Zugang zur kulturellen Sphäre bürgerlicher Gesellschaft somit ein verkürzter, ein reduktionistischer, da sie die philosophischen und politischen Theorien, die juristischen Begründungsformen etc. des Bürgertums lediglich als ideologische Reflexe, als Lichtbilder, als Widerschein von deren ökonomischen Interessen betrachten.

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