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By Gerd Hortleder

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Oskar von Miller ( 19 12 - 19 14 ) war der prominenteste von insgesamt nur 3 ZivilIngenieuren, die 1865, 1875 und 1882/83 (beide Male Dittmar) den Vorsitzenden stellten. Unter »Sonstigen« finden sich auch die drei Professoren C. v. Bach (1886), C. v. Linde (1904/05)22 und A. Slaby (i9o6/o8)23, sowie der Chemiker H. Caro (1892/93 ) . 24 3. Der V D I als technisch-wissenschaftliches Dienstleistungsorgan der Industrie Für die Beurteilung der Zusammenarbeit zwischen dem Ge­ samtverein und der Industrie sind zwei Momente zu unter­ scheiden: die technisch-wissenschaftlichen Leistungen, die auf Initiative oder zumindest mit H ilfe des V D I entstanden, und das direkte Engagement.

89 Am empirischen Material wird der Anstieg der Angestellten sichtbar. Ein Vergleich der Zahlen (in Millionen) der Arbeiter und Angestellten in Deutschland in der Zeit von 1882 bis 1925 ergibt folgendes Bild*: 5 Fritz Croner, Soziologie der Angestellten, K öln -B erlin 196 2, S. 14 7. 6 Die Frage, ob Croners An alyse heute noch zutrifft, ist weniger inter­ essant als die Tatsache, daß seine Interpretation sich auch unter veränder­ ten sozio-ökonomischen Bedingungen - die Zahlenrelation UnternehmerIngenieur hat sich verschoben und damit die Funktion des Ingenieurs im Produktionsprozeß - trefflich als Ideologie eignet.

789 Auch in der Verfolgung eigener Interessen zeigte der V D I einen Hang zur Neutralisierung; die Frage einer aktiven In­ teressenpolitik wurde immer wieder diskutiert. Vom Engage­ ment in Schul- und Hochschulfragen abgesehen, ließ man es meist bei einer Diskussion bewenden. Noch 1879 hatte der Vorsitzende des Vereins erklärt, die Interessenvertretung nach außen, anderen Berufen und der Regierung gegenüber, gehöre mit zu den Aufgaben des VD I.? , S. 18. 8 V g l. , S. 40. 9 Wochenschrift des V D I , 18 79 , S.

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