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By Claudia Wegener

Der Band gibt einen Überblick über elektronische Medien und deren Einbindung in den Lebensalltag von Kindern und Jugendlichen. Ausgangspunkt ist die inzwischen vielfach formulierte those, nach der Lebenswelten Heranwachsender auch immer Medienwelten sind. Daraus leiten sich zentrale Fragen ab: Wie finden sich Kinder und Jugendliche in dieser umfangreichen Medienwelt zurecht? Wie wählen sie ihre Angebote? Welche kognitiven Voraussetzungen sind notwendig um Medieninhalte zu verstehen? Welche Personen und Institutionen spielen für das Medienhandeln von Kindern und Jugendlichen eine Rolle? Mit welchen Herausforderungen ist Aufwachsen in der Medienwelt verbunden? Und wie schließlich kann möglichen Risiken begegnet werden?

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Das wohl bekannteste Modell zur geistigen Entwicklung von Kindern hat der Schweizer Psychologe Jean Piaget zu Beginn des 20. Jahrhunderts vorgelegt. Piaget entwickelte vier Stufen der Intelligenzentwicklung, auf die wissenschaftliche Studien zum Medienverstehen von Kindern heute noch zurückgreifen: Sie beginnen mit der sensumotorischen Phase (ungefähr bis zum zweiten Lebensjahr), in der Kinder beispielsweise Ursache-Wirkungs-Prinzipien entdecken. Die präoperationale Phase, ungefähr bis zum siebten Lebensjahr, ist vor allem durch den kindlichen Egozentrismus geprägt, wohingegen es Kindern bis zum zwölften Lebensjahr zunehmend besser gelingt, die Perspektiven Dritter nachzuvollziehen (konkret-operationales Denken).

Sie ist beispielsweise Voraussetzung, um das Handeln der Superhelden im Kampf gegen das Böse nachzuvollziehen und dabei unterschiedliche soziale Perspektiven zu bedenken. Entsprechend finden Kinder nach und nach Gefallen an komplexen Handlungen und vielschichtigen Charakteren, die ein breiteres Bild mensch­licher Emotionen abbilden. Der Medienmarkt reagiert hierauf und bietet Grundschülern zahlreiche Detektiv- und Krimi­geschichten an, die dieses Interesse ganz offensichtlich bedienen. de « beim KiKA sind dafür nur einige Beispiele.

Zunehmend können sich Zuschauer aktiv am Programm beteiligen. Auch solche Sendungen finden sich im Kinder- und Jugendprogramm. Durch die Digitalisierung erweitern sich die Möglichkeiten der Teil­habe wie beispielsweise beim ZDF-Format » Web vs. Promi «. Das ZDF selbst bezeichnete das Format als interaktive WebcamGameshow und ließ vier Kinder mit einer Webcam gegen prominente Kandidaten antreten. Zusammen mit seinem Online­angebot wurde das Format für den International Digital Emmy Award, in der Kategorie » Digital Program: Children & Young People « nominiert.

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