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By Anna Riegler

In diesem Buch wird theoretisch und empirisch herausgearbeitet, unter welchen Bedingungen in der Beziehungsgestaltung zwischen SozialarbeiterInnen und KlientInnen gesellschaftliche Verhältnisse eher verfestigt werden. Außerdem wird überprüft, unter welchen Voraussetzungen über die Beziehungsgestaltung in der Sozialen Arbeit auch verändernd auf soziale Praktiken eingewirkt werden kann. Der Fokus wird dabei auf Gerechtigkeit im Sinne befähigender Bedingungen und Prozesse, auf Anerkennung und Subjektwerdung gerichtet. Auf dieser foundation werden Ansprüche an eine anerkennende Beziehungsgestaltung in der Sozialen Arbeit formuliert und deren Bedeutung für die soziale Gerechtigkeit herausgearbeitet.

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126). Mead verwendet dafür den Begriff der „wechselseitigen Anerkennung“, dass sich ein Subjekt als Teil einer Gemeinschaft anerkannt weiß, indem es die anderen anerkennt (vgl.  126). Das Subjekt will also als Rechtsperson anerkannt werden25. H.  246, zit. n.  123). 2 Gerechtigkeit durch Anerkennungsverhältnisse 37 Regeln dieser Gemeinschaft, weiß das Subjekt über seine Rechte und Verpflichtungen in diesem Gemeinwesen allmählich Bescheid. Den Rechten kommt eine besondere Bedeutung zu, insofern, als sich damit die individuellen Ansprüche, die ein Subjekt an den „generalisierten Anderen“ haben kann, zum Ausdruck kommen und sich ein Individuum als ein akzeptiertes Mitglied eines Gemeinwesens fühlen kann, womit die Würde erreicht wird, ein anerkanntes Mitglied dieser Gemeinschaft zu sein (vgl.

2 Gerechtigkeit durch Anerkennungsverhältnisse 27 (2010) vergleichbar. Auch für Honneth ist Selbstverwirklichung nur über das Vorhandensein von Bedingungen, also entsprechenden Anerkennungsverhältnissen möglich, innerhalb derer sich eine Identität ausbilden kann (vgl. ). Diese strukturellen Bedingungen für Anerkennung, sind Voraussetzung für die Entwicklung von persönlichen Fähigkeiten bzw. die Herausbildung einer entsprechenden Identität, die ein gelingendes Leben im Alltag ermöglicht, die die Inklusion in ein Gemeinwesen mitbedingt (vgl.

Das bedeutet, dass es in der Sozialen Arbeit, in der Arbeit mit Straffälligen umso mehr um die Anerkennung der Person an sich geht, um die solidarische Anerkennung im oben beschriebenen Sinne, um Menschen wieder in die Gemeinschaft zu inkludieren. 3 Psychoanalytische Wurzeln der Anerkennungstheorie Die Objektivierungstheorie (vgl. Winnicott 1984) ist für Axel Honneth der dritte Entwicklungsstrang, aus dem er seine Anerkennungstheorie herleitet. Die Liebe als Muster, die sich in vorsprachlichen Beziehungen als gelungene affektive Bindung in den Primärbeziehungen äußert, in der Balance zwischen Symbiose und Selbstbehauptung, in diesen Beziehungen sich ein Kind als eigenständiges Subjekt begreifen lernt, lässt Axel Honneth die Objektbeziehungstheorie (vgl.

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