Download Anabole Steroide: Chemie und Pharmakologie by G. A. Overbeek PDF

By G. A. Overbeek

"What's in a reputation ?" W. Shakespaare Das Schreiben einer mehr oder weniger ausfuhrlichen Ubersicht uber ein bestimmtes Gebiet verpflichtet den Autor selbstverstandlich, gleich in den ersten Satzen anzukundigen, worum es sich bei seiner Darstellung handeln soll. Wenn es sich um die Beschreibung der anabolen Steroide handelt, so ist dies jedoch keineswegs einfach. Schon die Fixierung des Begriffes "Steroide" ist offensichtlich so schwierig, dass sogar FIESER, dessen Kapazitat auf dem Steroidgebiet doch unbestritten ist, in seinem Buch "Steroide" keine Definition dafur gibt. Vor 1950 conflict es mehr oder weniger die allgemeine Lehrmeinung, dass Steroide Derivate des 2ss,4 bss -Dimethyl-1ss,2rx-cyclopentano-4arx,8rx, lOass -perhydrophenan threns sind. Wenn guy diese einschliesslich der zwei Methylgruppen in 2ss- und 4b ss-Stellung zugrunde legt, bedeutet das, dass die 19-nor (und 18-nor-) Steroide, bei denen eine dieser Gruppen nicht vorhanden ist, nicht zu den Steroiden gehoren. Aber gerade unter diesen findet guy sehr wichtige anabole "Steroide." Gleiches gilt hinsichtlich der sog. Retrosteroide, die die Bedingungen einer stereochemischen Konfiguration 4a rx,4 b ss nicht erfullen. Unter diesen Umstanden scheint es zutreffender zu sein, die Definition weiter zu fassen und zu den Steroiden alle die Stoffe zu rechnen, die von Cyclo pentanophenanthrenen ableitbar sind. Um Missverstandnissen vorzu beugen, sei schliesslich darauf hingewiesen, dass die oben verwendete Numerierung der 0-Atome diejenige ist, welche bei der Beschreibung von Phenanthrenderivaten angewendet wird. Zum Vergleich

Show description

Read or Download Anabole Steroide: Chemie und Pharmakologie PDF

Best german_12 books

Ärztliche Maßnahmen aus psychologischer Sicht — Beiträge zur medizinischen Psychologie

Wenn ärztliche Maßnahmen aus psychologischer Sicht betrachtet werden, dann könnte der es sollten Verhaltensweisen einer Berufsgruppe mit dem Instrumen­ Verdacht aufkommen, tarium einer anderen Berufsgruppe gleichsam seziert und die Ergebnisse einer interessier­ ten Öffentlichkeit preisgegeben werden.

Der Heidelberger Karl-Theodor-Globus von 1751 bis 2000: Vergangenes mit gegenwärtigen Methoden für die Zukunft bewahren

Ein gelungenes Beispiel für eine lebendige Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Disziplinen wird mit der Restauration dieses wichtigen Kulturguts veranschaulicht: Das Heidelberger Exemplar eines Vaugondy Globus von 1751 hat eine wechselvolle Geschichte und wurde in jüngster Zeit mit hochmodernen Methoden aufwendig restauriert.

Additional info for Anabole Steroide: Chemie und Pharmakologie

Sample text

Na me Obwohl die Methode aus theoretischen Überlegungen einladend scheint, ist sie so arbeitsintensiv, daß bei dem als Beispiel beschriebenen Vergleich von vier Steroiden nur eine Dosierung verwendet wurde. Die Autoren stellen fest, daß die Ergebnisse nicht mit denen ihrer Levator ani-Teste übereinstimmen. ). STUCK! et al. (1960) entwickelten eine Versuchsanordnung, bei der die N-Bilanz von kastrierten Rhesusaffen untersucht wurde. Nach einer Anpassungsperiode erstreckte sich der Test einschließlich der Kontrollperioden und deren Wiederholung auf über 50 Tage.

Jedenfalls scheint es, als ob wasserlösliche Ester ebensowenig wie öllösliche die gewünschte Divergenz in den Wirkungen herbeiführen können. Tabelle 10. Wirkung von Te&tosteronglycinat und Hemisuccinat in wäßriger Lösung im Levator ani-Te&t nach subeutaner Zuführung, verglichen mit Te&tosteronpropionat in öliger Lösung Präparat Unbehandelt Testosteronglycinat. Testosteronpropionat . Unbehandelt Testosteronhemisuccinat Testosteronpropionat . c. 0,1 0,1 0,1 0,1 I MLA Samenblase mg mg 11,3 17,8 34,7 16,2 16,3 43,3 6,1 10,5 75,2 7,7 9,9 81,0 Mehr Erfolg hat die Substitution am Kohlenstoffatom 4 gehabt.

Ein interessanter Versuch, die Schwierigkeit, daß Dosis-Wirkungskurven nicht immer parallel verlaufen, zu umgehen, wurde von BRODE und WEIFENBACH (1963) unternommen. Sie versuchen, eine Formel der Enzymkinetik für die Berechnung der Aktivitätsverhältnisse anzuwenden. Es wird angenommen, daß die Bindung zwischen Wirkstoff und Komplex eine Reaktion erster Ordnung ist und infolgedessen auch nicht parallele Dosis-Wirkungskurven nach den Lineweaver-Burk-Gleichungen (1934) der Michaelis-Menten-Kinetik analysiert werden können.

Download PDF sample

Rated 4.47 of 5 – based on 19 votes